WoW..darauf haben wir lange gewartet, denn das gilt in der Berliner Clubszene als absoluter Ritterschlag!!! Die Hafenbar wird am Samstag, den 11.9. 2010 zum ersten Mal bei der Berliner Clubnacht mitmachen!!! 44 ausgewählte Clubs können sich in einer Nacht für nur 12 Euro im Rahmen der Berlin Music Week einem internationalen und vor allem tanzwütigem Publikum vorstellen. Wir fahren Joe Hatchiban mit “Käptens Karaoke” auf und danach ab 0.00 Uhr Ahoi Sause mit DJ SUPA SUSHI. Wir hoffen auf viele neue Besucher, die neugierig sind und unseren alten Partykutter das erste Mal besuchen. Alle Infos gibt es unter http://www.berlin-clubnacht.de/
Wir sind stolz und freuen uns rieeesig!!!
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Wolkan ist Bestattungsunternehmer. Da bleiben wir jetzt mal ganz todernst und seriös und machen keine Witze über Alkoholleichen und Seebestattungen, was ja bei der Hafenbar recht nahe läge. Eigentlich hat er Bauingenieur gelernt und hat dann aber nach Beendigung des Studiums den mütterlichen Betrieb übernommen. Neein, Wolkan heisst nicht Grieneisen mit Nachnamen sondern Orzechowski. Und so heisst auch seine Firma. Und wer so viel mit dem Tod zu tun hat, der ist an so einem lebendigen Ort wie der Hafenbar je genau richtig. Das muss auch Wolkan so sehen, denn er kommt seit 13 Jahren mindestens 2 Mal im Monat zu uns. Er nennt sich selber einen echten “Schlagerfuzzi” was bedeutet, dass er auch manchmal privat Schlager hört. Aber natürlich nicht NUR..er geht ja auch natürlich nicht NUR in die Hafenbar, sondern zum Beispiel durchaus auch mal ins Felix. “Da hat man aber definitiv nicht so viel Spaß wie hier”; sagt Wolkan, der hinzufügt, dass “…es in der Hafenbar immer total stressfrei ist! Ich komme seit 13 Jahren und die Stimmung ist immer friedlich und ausgelassen. Aggressionen lässt wohl jeder zuhause!”
Das mag wohl sein…aber vielleicht trägt aber auch unsere Musik dazu bei. Wer will sich bei “Ein bisschen Frieden” auch kloppen? Die Musik war übrigens noch NIE schlecht, findet zumindest Wolkan. “Ich bin noch nie Samstags aufgewacht und hab gedacht…Mensch, gestern war die Musik aber nicht so gut wie sonst – Eure DJ’s sind echt alle super!!!”
Das freut uns natürlich Wolkan, aber gibt es denn nicht irgendwas was Dir gar nicht gefällt? Unsere berüchtigte Schlange vielleicht? “Nö – das gehört doch mit zum Freitag dazu…da stehen Olli, Robert, Elmar und ich immer punkt 20.30 Uhr drin und arbeiten uns lustig nach vorne!”
Sagt’s und nippt an seinem Bacardi Cola, den er immer bei uns trinkt. Auf dem Foto hat er zwar unsere Toilettenfrau Helga im Arm, aber seine Lieblingsmitarbeiterin ist Ines an der kleinen Bierbar. “Ines ist einfach herzlich….die freut sich immer ganz ehrlich wenn sie uns sieht!” Kein Wunder, denn Wolkan hat mal ausgerechnet, wieviel ihn die letzten 13 Jahre in der Hafenbar gekostet haben und ist auf 12.000 Euro gekommen!!! Eins stolze Summe, aber wer, wenn nicht Wolkan weiss, dass das letzte Hemd keine Taschen hat!
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Schuld ist ihre Freundin Claudia. Die hat sie vor einem Jahr mal mit in die Hafenbar mitgenommen und seitdem kommen Yvonne und Angela regelmässig alle 2 Wochen immer freitags in die Hafenbar. Soooo regelmässig, dass sie wirklich ALLE Lieder mitsingen können. Und wenn wir ALLE schreiben, dann meinen wir auch ALLE! Es ist einfach wirklich unglaublich, den beiden beim Dauertanzen und Dauersingen zuzugucken. Der “Großer Hafenbar-Orden der Textsicherheit am Bande” geht ganz klar an die zwei. Angela und Yvonne verbindet aber nicht nur die Liebe zu deutschen Schlagern, sie sind auch noch Kolleginnen. Zusammen arbeiten sie nämlich in einem Kindergarten als Erzieherinnen. Und da wird die Hafenbar teilweise dann auch schon in die Vorschulerziehung mit eingebracht! “Wenn wir freitags ein tolles Lied hören, dann kann es durchaus sein, dass wir es schon montags mit den Kindern einstudieren…zum Beispiel: Das Fliegerlied! Das kommt super bei den Kindern an!!!” meint Angela, die immerhin fast drei Jahre in den USA als AU PAIR Mädchen gearbeitet hat. Yvonne hat selber schon eine Tochter und der bringt sie auch alle Schlager bei: “Die Emma kann auch schon fast alles mitsingen…” lacht Yvonne.
Auf die Frage, was sie besonders an der Hafenbar schätzen, antworten sie: “Irgendwie hat man den Eindruck, dass alle Gäste ihre schlechte Laune an der Garderobe abgeben…es ist eine tolle Atmosphäre!” Die beiden trinken immer Cola und Salitos und sind im 7′ten Hafenbar Himmel, wenn von Udo Jürgens “Die Sonne und Du” läuft . Das ist ihr absolutes Lieblingslied und darf auf keinen Fall fehlen, wenn die beiden Ladys in der Hafenbar aufschlagen. Perfekt ist der Abend, wenn der Liebesspieler auflegt. Das ist der Lieblings DJ von Yvonne. Angela sind die DJ’s eigentlich eher egal. “Die machen doch alle einen richtig guten Job”, meint sie…ihr ist vielmehr wichtig, dass Dirk da ist. “Dirk gehört doch schon irgendwie zum Inventar…und wenn die Hafenbar abgerissen wird, dann würde ich gerne Dirk als Erinnerungsstück mit nach hause nehmen!” Da ist sich Angela ziemlich sicher…oder in ihrem Fall vielleicht eher “textsicher”!
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Na sowas! Eine vorbestrafte Sängerin wird als erstes und einziges lebendes Exemplar ihrer Zunft auf einer Briefmarke verewigt und erhält auch noch das Bundesverdienstkreuz am Bande? Wofür? Dafür, dass sie seit Jahrzehnten die gleiche Frisur hat? Imagewandel -Pah! Auch mit roten Haaren kann man weltweit zum Star werden und KATJA EBSTEIN IST EIN STAR, der sich nie verbiegen ließ.
Die Vorstrafe gab es übrigens für eine Teilnahme an einer Sitzblockade eines US -Atomwaffenstützpunkts in den 80er Jahrengegen Pershing 2 Raketen. Dabei ist sie selber ne Rakete…guckt Euch doch einfach nur das Foto an! Diese Vorstrafe macht das Multi-Talent aber dann doch eigentlich eher noch sympathischer. Sie ist erfolgreich unterwegs als Schauspielerin, liest Frauen-Lyrik und gehört bis heute zu den gefragtesten Interpretinnen des gehobenen Deutschen Schlagers. Die Textzeile aus dem 70er Grand Prix Song “Wunder gibt es immer wieder” ist längst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergangen. Beim 80er Grand Prix, wo sie mit ihrem wunderbaren Titel “Theater” fast gewonnen hätte und 2′te wurde, nahm der Gewinner Johnny Logan sie hinter der Bühne in den Arm und sagte: “Katja, I´m very sorry for you, but i need the money…“!
Ihre Tourneen gingen in der 80ern auch immer wieder hinter den Eisernen Vorhang. Sie trat in Polen, der UDSSR und in der DDR auf. Die DDR übertrug auch mehrere Live Konzerte von KATJA EBSTEIN im DFF. In all den 40 Bühnenjahren wurde Sie International mit Preisen überschüttet, wurde u.a beliebteste ausländische Sängerin in Spanien. Noch vor Costa Cordalis. Wir lieben sie und ihre Hits laufen jeden Freitag in der Hafenbar!!!
Posted in Allgemein, Künstler des Monats |
Nein, das ist kein Blutfleck…das ist ein roter Schal, der gestern verloren wurde. Das war doch gestern kein Wetter um mit Schal in die Hafenbar zu gehen?! Oder war Walter Momper da? Na ja, das Sommerfest des Bundespräsidenten war ja nicht weit. Dennoch liegt die modische Ausgestaltung nahe, dass er dann doch wohl eher von einer Frau verloren wurde. Was man auf dem Foto nicht sieht, ist das kleine “Made in Bautzen” Schild, was darauf schließen lässt – dass es sich bei den Fransen an den Enden des Schals um echte sorbische Kunstfransen handelt, die zum ersten mal 1848 auf dem Panslawischen Kongress in Prag urkundlich erwähnt wurden. Die sorbischen Kunstfransen werden in aufwendigen Prozessen auf 4000 Meter Höhe handgeblasen und mundgedrechselt. Die echte Sorbische Kunstfranse erkennt man im Gegensatz zu asiatischen Plagiaten, die momentan den Fransenmarkt überschwemmen, daran, dass sie eine Schlager Dauerbeschallung von 4 Stunden problemlos aushalten, ohne ihre einzigartige Fluffigkeit zu verlieren. Test bestanden!
Posted in Allgemein, Fundbüro |
Am vergangenen Samstag gab es ein Jungesellinnen-Abschieds Massaker in der Hafenbar. Wir zählten zum Schluss 6 Bräute mit Anhang. Auf einen Mann in der Hafenbar kamen zeitweise 12 Frauen. Was für eine traumhafte Quote!!!
Unter anderem freuten wir uns über den prominenten Besuch von Schauspielerin Alexandra Maria Lara (Foto), die sich im Tross von Braut Melanie befand. Recht sangesfreudig und gekonnt hat sie 3x zum Mikrofon gegriffen und unter anderem Songs von Amy Winehouse interpretiert. Alle Mädels sorgten für eine bombastische Stimmung an diesem Abend. Besonders hervorheben muss man allerdings auch noch die Tanzperformace von Carina und ihren Girls. Wer ihre dargebotene Version von ABBA’s “Waterloo” live gesehen hat, wird diese Nacht nicht so schnell vergessen. Vielen Dank für diese unglaubliche Party!!!
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Jeanette kommt seit 12 Jahren zu uns. Aber nur im Sommer, denn „…im Winter kann Eure Schlange manchmal ganz schön nerven!“, sagt sie. Deshalb sieht man sie nur zwischen April und Oktober in der Hafenbar, dann beginnt ihr kleiner Winterschlaf. Wenn sie im Frühling wieder da ist, dreht Jeanette aber um so mehr auf und tanzt locker mal 4 Stunden durch, nur mit kleinen Pausen, um an ihrem Sektglas zu nippen. Mehr trinkt sie nicht, denn zum einen ist Jeanette immer die, die fahren muss, zum anderen kann es jederzeit sein, dass Jeanette aus der Hafenbar rausgeklingelt werden kann, denn sie ist Hebamme von Beruf. Am liebsten tanzt sie zu Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“. Ein bisschen schwerer fällt es ihr beim „Knallroten Gummiboot“…“da versteh ich gar nicht, warum da der ganze Laden immer so ausflippt?!“ wundert sie sich.
1998 haben Freunde sie erstmals in die Hafenbar mitgenommen – sozusagen ein kleiner Dieter Thomas Kuhn Fan Club. In den ersten zwei Monaten war die Gruppe auch noch voll verkleidet: Perücken, Schlaghosen und bunte Blumenhemden, aber „…der Funke ist auf die anderen Gäste leider nicht übergesprungen!“. Trotzdem, auch wenn das mit der Klamotten Mission nicht ganz geklappt hat, die Hafenbar ist für Jeanette so eine Art „große Familie“, wo es „keine bösen Blicke gibt und alle sind fantastisch gelaunt“. Und „…Helga ist die Mutter vom ganzen Laden! Bei der hat man den Eindruck, dass man ihr auch nachts noch um halb 3 seinen ganzen Müll erzählen kann und sie nimmt einen noch in den Arm!“
Ja, da hat Jeanette recht, denn mit Müttern kennt sie sich wirklich aus…
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