Archive for the ‘Künstler des Monats’ Category

udojuergensEiner unserer heißgeliebten Superstars hat heute Geburtstag: UDO JÜRGENS wird heute 77 Jahre alt!  Er hat bis heute 900 Lieder komponiert, unter anderem auch für SHIRLEY BASSEY und FRANK SINATRA, hat mehr als 2000 Konzerte auf 30 Tourneen gegeben, die insgesamt von 6,32 Millionen Besuchern gesehen wurden und hat dabei  220 weiße Bademäntel verschlissen – in denen er traditionell immer sein letztes Lied singt. Dazu gibt es immer eine Tasse Pfefferminztee. Er hat über 100 Millionen Tonträger verkauft und hat es zwischendurch auch noch geschafft 4 Kinder in die Welt zu setzen. Das letzte kam übrigens 1994 zur Welt, da war es bereits zarte 60 Jahre alt – aber wir wissen ja Dank Udo: mit 77 fängt das Leben auch erst an. In den 50er und 60er Jahren hat er sich als Schauspieler in deutschen Klamauk Filmen versucht (Unsere tollen Tanten in der Südsee, Drei LIebesbriefe aus Tirol), hat diverse Auszeichnungen erhalten:  3 Bambis, die goldene Kamera, 5 x die die goldene Europa, diverse Bravo Ottos und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Er hat auch 3 x am Grand Prix Eurovision de la Chanson teilgenommen, den er 1966 mit dem Schmachtfetzen “Merci Cherie” dann auch gewann. Wäre er mit seinem echten Namen auch soooo weit gekommen: Udo Bockelmann?! Seine Songs sind ewiges Kulturgut und er ist einer der Künstler, dessen Songs zu den meistgespielten in der Hafenbar gehören. Wir sind NICHTS ohne den “Griechischen Wein”, “Ich war noch niemals in New York“, oder “Dieses ehrenwerte Haus”. Sein größter kommerzieller Verkaufserfolg war übriges: “Buenos Diaz Argentina”…und da konnten selbst die schrecklich singenden bundesdeutschen Nationalspieler als Backgroundchor nichts dran ändern. Was für ein musikalischer Fels, dem wir heute Abend in der Hafenbar natürlich mit all seinen großen Hits huldigen werden!

Roland

ER IST EIN SCHLAGER-GIGANT!! Aber das war er nicht immer. Aufgewachsen ist der kleine Ronald Keiler (so der richtige Name) bei Pflegeeltern in West Berlin. Seine leibliche Mutter war bei der Geburt 17 Jahre alt und sah sich selbst nicht in der Lage den kleinen „Ronny“ groß zu ziehen. Und groß  ist er dann ja auch wirklich geworden!  Einer der ganz GROSSEN in der Schlagerszene!!!

Roland Kaiser, das bekennende SPD Mitglied, hat über 90 Millionen Tonträger verkauft. Keiner war öfter in der ZDF Hitparade zu Gast als er und auch als Fernsehproduzent hatte er stets Erfolg. Aus seinem Kopf entstammen zum Beispiel „RTL Samstag Nacht“ und „Schreinemakers TV“.  Er textete nicht nur seine eigenen Hits, sondern auch für Milva, Peter Maffay und die olle Brillenschlange Nana Mouskouri. Der „Kaiser“ hatte sooo viele Hits in seiner Karriere, aber dann letztlich auch nur eine einzige Nummer 1 in Deutschland, sein größter Hit: SANTA MARIA! Und der war dann auch noch „geklaut“ – ein Remake des italienischen Duos Oliver Onions.  Er hatte neben schönen Frauen (3x verheiratet) immer nur ein Laster: das Rauchen! Deshalb wurde bei ihm vor neun Jahren COPD (chronisch-obstruktive Bronchitis) diagnostiziert. Die Folge: Roland Kaiser wurde eine neue Lunge eingesetzt und hat sich dennoch zurück auf die Bühne gekämpft. Was für eine wahnsinnige Leistung!!! Am Freitag, den 2. September tritt er in Berlin auf und das kann nach dem Konzert von seinen Fans bei uns in der Hafenbar mit vielen seiner Songs weiter gefeiert werden!

Der bezaubernde BiBaBarde Dieter Thomas Kuhn gibt am 6. August wieder sein jährliches, vielumjubeltes Konzert in der Berliner Waldbühne. Freundlicherweise hat DTK der Hafenbar vorher noch ein Interview gewährt und uns in seinem “Grünen Salon” zuhause empfangen.

Hafenbar: Fühl Dich gegrüßt Herr Dieter…bevor wir zu Deinem  Konzert am 6. August in der Berliner Waldbühne kommen, wollen wir erst mal diese Frage klären: Wie pflegst Du eigentlich Deine unglaubliche kecke Brustbehaarung?

DTK: Die bedarf allerbester Pflege aus dem Theaterfundus. Mastix sei Dank hält das Brusthaar dann auch eine Weile.

Hafenbar: Was bedeuten Dir Deine mittlerweile schon legendären Konzerte in Berlin?

DTK:  Berlin war ja zu Anfang gar keine Hochburg von uns, das kam ja erst mit den Jahren. Wir haben mal im kleinen Huxleys vor höchstens 80 Interessierten angefangen am 14.12.1994 und uns dann hochgespielt über Tränenpalast, Tempodrom, Arena, Columbiahalle. Open Air hatten wir in Berlin vor der Waldbühne ja gar nie gespielt. Als die Idee aufkam, hatten wir großen Respekt vor dieser Bühne. In diesem Jahr ist ja schon unser vierter Auftritt dort, aber der Respekt ist geblieben.

Hafenbar: Gibt es einen persönlichen Höhepunkt, an dem Du das Konzert besonders genießt?

DTK: Ich genieße das ganze Konzert, aber der Weg durch diesen gruseligen Gang von der Garderobe zum Eintritt auf die Bühne, der Hitler vor Attentaten schützen sollte und danach dieser erste Moment auf der Bühne, wenn ich diese phantastische Stimmung und diese Farbenpracht erlebe, das ist unbeschreiblich. Das gibt es so nur in der Waldbühne.

Hafenbar: Deine Fans kommen ja meistens ein wenig verkleidet zu Deinen Konzerten. Kannst Du Dich an ein besonders schräges Outfit erinnern?

DTK: Alle Outfits sind besonders schräg, aber über meine Doubles bin ich immer wieder überrascht. Da gab es schon echte Überraschungen.

Hafenbar: Die Berliner Waldbühne zu entern ist ja für viele Musiker ein Traum. Das hast Du ja schon mehrfach geschafft. Wo würdest Du gerne mal unbedingt noch auftreten?

DTK: Nirgends. Waldbühne Berlin ist das Nonplusultra für meine Kapelle, mich und für das Publikum.

Hafenbar: DankeFöhn für dieses Gespräch und Ihnen viel Spaß am 6. August in der Waldbühne!!!

Das war ein Zufall. Die Hafenbar Crew machte den täglichen Betriebsausflug durch den Grunewald, da sprang uns plötzlich der Electrolore MEGA-Star ALEXANDER MARCUS mit seinem treuen Rappen “Schimmelpfennig” auf die sonnige Lichtung. Bis an die strahlend weißen Zähne bewaffnet…auf der Jagd nach entlaufenen Basslinien. Wir haben natürlich sofort die Gelegenheit zu einem kleinen Interview mit einem unserer Lieblingskünstler genutzt.

Hafenbar: Hey Alex…Du schönes Gesamtpaket! Wie war Deine Tour und besonders Dein Auftritt in Berlin?

Alexander Marcus: Mega! Ich bin immer noch überwältigt von meinen Fans, die eine Wahnsinns-Stimmung bei jeder Show gemacht haben.Die Tour war eine unglaubliche Erfahrung für mich und das Abschlußkonzert in Berlin der Höhepunkt.

Hafenbar: Was machst Du jetzt – nach der Tour?

Alexander Marcus: Ich fahre erstmal drei Wochen in die Karibik um neue Energie zu tanken und dann geht es weiter. Noch in diesem Jahr soll mein nächstes Album erscheinen und der Alexander Marcus-Kinofilm. Da gibt es also viel zu tun.

Hafenbar: Wo verbringt “Globi” jetzt seine freie Zeit, bis zu den nächsten Auftritten?

Alexander Marcus: Globi hat ein paar Blessuren abbekommen durch die ständige Reiserei und wird und wird wieder zusammengeflickt. Er braucht auch mal ein bißchen Erholung jetzt.

Hafenbar: Was ist eigentlich Dein Lieblingsschlager?

Alexander Marcus: Schwierige Frage, aber ich mag “Santa Maria” von Roland Kaiser sehr.

Hafenbar: Von welchem Schlager Star hast Du zuletzt ein Konzert besucht – oder würdest Du gerne mal besuchen?

Alexander Marcus: Ich würde gerne mal Udo Jürgens sehen. Ich weiss aber gar nicht, ob er überhaupt noch auf Tour geht. Er ist ein grossartiger Entertainer.

Hafenbar: Und auf wen könnte die Schlagerwelt Deiner Ansicht verzichten?

ALexander Marcus: Da gibt es leider ganz schön viele, aber ich möchte niemanden verletzen und behalte das lieber für mich.

Wir danken für das nette Gespräch und jetzt gib dem Pferd ordentlich die Sporen und für alle die bis Herbst unter Alexander Marcus Entzugserscheinungen leiden, denen empfehlen wir diese Homepage: http://www.bekenndich.de/

Nein, es ist nicht witzig mit ihrem Nachnamen irgendwelche Kotz-Witze zu machen. Das lassen wir mal schön bleiben. Sie ist immerhin eine echte Dame und letzte Woche 77 Jahre alt geworden!!! Und bitte auch keine Bemerkungen über diese betonierte Fönwelle. Das hat man damals halt so getragen. Johanna ist  noch immer voll druff und fett im Business. Fast überall in Deutschland steht sie für aktuelle Produktionen als Theaterschauspielerin auf der Bühne, geht öfter mal in Fitnessstudio, schreibt Bücher und interessiert sich sehr für Geschichte.

Ihre eigene öffentliche Geschichte beginnt vor 55 Jahren als Schauspielerin in dem Film „Apoll von Bellac“. So könnte heute auch nen Porno heißen, aber damals war das natürlich alles ganz züchtig und hochgeschlossen. So wie sie eigentlich ihr ganzes Leben extrem moralisch und diszipliniert rüberkam. Vielleicht liegt das aber auch am Elternhaus…geboren als Tochter eines preußischen Rittmeisters der Reserve erblickt sie 1933 als Johanna von Miskoczy in Berlin das Licht der Welt. Windel unter dem Arm, Schnuller raus, Hacken zusammenschlagen und Attacke! Frontalangriff auf den deutschen Fernseh – und Kinozuschauer. 1959 dreht sie „Jaqueline“ und ein junger Mann namens Götz George feiert neben ihr seinen absoluten Durchbruch!

Und Johanna von Koczian ist tatsächlich auch die einzige Frau, die es an die Seite von Mr. Tränensack „Oberinspektor Derrick“ schafft! In der Rolle der Psychologin “Renate Konrad” sorgt sie für romantische Aspekte In Folge 11 und Folge 20. Danach hat Derrick nie wieder eine Frau in sein Bett gelassen.

Dann, obwohl sie 1956 schon ihre erste Platte aufgenommen hat,  der musikalische Durchbruch 1977 mit „Das bisschen Haushalt“ – ein MEGA Hit in Deutschland. Für sie fegt Dieter Thomas Heck in der ZDF Hitparade sogar während des Songs die Studiotreppe. Mit dem Produzenten von „Ein bisschen Haushalt“ war sie übrigens auch lange verheiratet. Danach folgen noch weitere Knaller: „Keinen Pfennig“ und „Rat mal wer zum Essen kommt“. Deutschland liebt diese strenge Gouvernante, die den Schalck in den Augen trägt. Solange es nicht der Schalck Golodkowski ist! Wir lieben sie jedenfalls auch, das “Fräulein Rottenmeier” der deutschen Schlagerszene,  denn JvK ist mit ihren Evergreens jeden Freitag ein gern gehörter Gast in der Hafenbar und samstags bei der Käptens Karaoke Party.

Die deutsche Antwort auf die US-amerikanische Combo “Village People” war die vom Star Produzenten Ralph Siegel zusammengestellte Band “Dschingis Khan“. Siegel soll für das Band-Casting mehrere Nervenheilanstalten aufgesucht haben, denn die Aufgabe war einfach echt irre. Die Band sollte auf “Humtata” ähnlichen Melodien mit starken Stampfschritten und Winkelementen ausgestattet, einen Siegeszug beim Grand Prix des Jahres 1979 in Israel hinlegen. Und “Dschingis Khan” tanzten dann auch prompt beim deutschen Vorentscheid die Cowboys von “Truck Stop” in Grund und Boden, so dass diese nur noch einsam in den Sonnenuntergang reiten konnten. Für “Dschingis Khan” ging die Sonne da aber erst mal auf. Platz 1 in den deutschen Charts. Doch das war der Hochkulturabeitung des Bayerischen Rundfunks nicht ganz geheuer: “Mit so etwas kann man als Deutscher nicht in Israel auftreten…da ist von Wodka und Mongolen die Rede – und von einem Mann, der 7 Kinder in einer Nacht zeugt!“. Man wähnte die Grenzen des Erlaubten verletzt. Aber wie so oft (oder eigentlich immer) irrten die Bayern: “Dschingis Khan” ersang sich den respektablen Platz 4 beim Grand Prix und der gleichnamige Titel schoss nicht nur in Deutschland, sondern auch noch in der UDSSR (ja, die gab’s damals noch), Japan, Australien und Isreal auf Platz 1! Auch die Nachfolge Singles “Moskau” und “Hadschi Halef Omar” waren extrem erfolgreich. Nach einem Image Wandel in etwas seichtere Gewässer (weniger Humtata, weniger Stampf, mehr Mampf) blieb der weitere Erfolg aber aus.  1987 löste man sich auf. Inzwischen verstarb Frontmann und Tänzer Louis Hendrik Potgieter an Aids und Bandkollege Steve Bender an Krebs. Die anderen Bandmitglieder arbeiten noch heute als Musiker und Produzenten. Oder als Stampfkartoffelhersteller. Jeden Freitag kommt die Band aber in Bestbesetzung in der Hafenbar wieder zusammen und am Samstag bei der Kaptains Karaoke Party kann man selber mitstampfen….

Na sowas! Eine vorbestrafte Sängerin wird als erstes und einziges lebendes Exemplar ihrer Zunft auf einer Briefmarke verewigt und erhält auch noch das Bundesverdienstkreuz am Bande? Wofür? Dafür, dass sie seit Jahrzehnten die gleiche Frisur hat? Imagewandel -Pah! Auch mit roten Haaren kann man weltweit zum Star werden und KATJA EBSTEIN IST EIN STAR, der sich nie verbiegen ließ.
Die Vorstrafe gab es übrigens für eine Teilnahme an einer Sitzblockade eines US -Atomwaffenstützpunkts in den 80er Jahrengegen Pershing 2 Raketen. Dabei ist sie selber ne Rakete…guckt Euch doch einfach nur das Foto an! Diese Vorstrafe macht das Multi-Talent aber dann doch eigentlich eher noch sympathischer. Sie ist erfolgreich unterwegs als Schauspielerin, liest Frauen-Lyrik und gehört bis heute zu den gefragtesten Interpretinnen des gehobenen Deutschen Schlagers. Die Textzeile aus dem 70er Grand Prix Song “Wunder gibt es immer wieder” ist längst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergangen. Beim 80er Grand Prix, wo sie mit ihrem wunderbaren Titel “Theater” fast gewonnen hätte und 2′te wurde, nahm der Gewinner Johnny Logan sie hinter der Bühne in den Arm und sagte: “Katja, I´m very sorry for you, but i need the money…“!
Ihre Tourneen gingen in der 80ern auch immer wieder hinter den Eisernen Vorhang. Sie trat in Polen, der UDSSR und in der DDR auf. Die DDR übertrug auch mehrere Live Konzerte von KATJA EBSTEIN im DFF. In all den 40 Bühnenjahren wurde Sie International mit Preisen überschüttet, wurde u.a beliebteste ausländische Sängerin in Spanien. Noch vor Costa Cordalis. Wir lieben sie und ihre Hits laufen jeden Freitag in der Hafenbar!!!

David Bowie (hier zu sehen mit innen ausgeleuchtetem Loch im Kopp) ist ne geile Sau und ziemlich scharf. Das finden rund 50% der Weltbevölkerung.  Und weil er so unglaublich scharf ist, hat er sich direkt auch mal nach einem „Messer“ benannt. Und das kam so:  David Robert Heyward-Jones (so heisst David Bowie in Wirklichkeit) fand nämlich, dass sein Name zu sehr an „Davy Jones“ erinnert, der damals in den 60’ern suuuper erfolgreich mit den „Monkees“ war. Zwei Davy/David Jones konnte die britische Musikszene nicht verkraften – das war klar. Und deshalb musste ein Künstlername her…und weil er ein Fan des amerikanischen „Bowie Messers“ war, was im Wilden Westen zur Grundausstattung gehörte, nannte er sich fortan David Bowie.

Weshalb David Bowie so auf dieses Messer abfährt, ist nicht überliefert. Es ist stahlhart und hat eine Klinge von bis zu 30 cm…ganz schön lang, vielleicht hat…., na ja…..kommen wir mal zur Musik.

Was viele nicht wissen, ist dass David Bowie nicht nur selbst massenhaft Hits abgeliefert hat, sondern auch zum Beispiel Lou Reed und Iggy Pop produziert hat. Mit Iggy Pop soll er unter anderem auch mal ein Verhältnis gehabt haben, genau wie mit Mick Jagger. Das behauptet zumindest seine Ex-Frau Angela, die David und Mick mal inflagranti erwischt haben will. Das Verhältnis zu IGGY muss in seine Berliner Zeit gefallen sein, denn da hat David Ende der 70’er mal zwei Jahre in Schöneberg in einer Zweizimmer Altbauwohnung in der Hauptstraße gewohnt und Iggy hatte die Wohnung daneben.

In den Berliner Hansa Studios entstand auch sein vielleicht größter Hit „Heroes“,  den es nicht nur auf deutsch sondern auch auf französisch gibt.

Was nur diejenigen wissen, die ihn mal von „ganz nah“ gesehen haben: David Bowies linkes Auge wirkt dunkler als das rechte. Grund hierfür ist eine Kneipenschlägerei um eine Frau aus dem Jahre 1962, bei der sein linkes Auge verletzt wurde. Und seitdem hat er eine traumatische Mydriasis! Macht aber nix…David Bowie soll angeblich 900 Millionen Euro auf der hohen Kante haben und ist damit einer der reichsten Künstler der Welt. Und wir sorgen bei unserer Ahoi Sause immer samstags dafür, dass die GEMA jährlich weiter einen dicken Scheck nach New York schickt, wo David mittlerweile mit seiner Frau Iman und dem 10 jährigen Töchterchen Alexandra Zarah wohnt.

Den ersten Plattenvertrag erhielt JULIANE WERDING mit 15. Unglaublich, denn welches Mädchen kann schon von sich behaupten, den ersten Plattenvertrag vor dem ersten BH bekommen zu haben. Das war 1971. Ein Jahr später gibt es dann auch schon den ersten Millionenerfolg mit dem “Tag, als Conny Kramer starb”. Und den ersten BH! Wir würden gerne wissen, was sie stolzer gemacht hat? Na ja, der Song behandelt jedenfalls die zunehmende Drogenproblematik bei Jugendlichen und setzt dem ersten Drogentoten ihrer Heimatstadt Essen ein musikalisches Denkmal. Laut Legende, soll sie selbst mit dem Jungen namens Conny in der  Essener Fußgängerzone Musik gemacht haben.

Juliane Werding, die immer darauf achtete, dass sie neben der Musik noch ein weiteres Standbein hat, wird nach dem Erfolg von “Conny Kramer”  nicht größenwahnsinnig, beendet  brav die Schule und besucht danach sogar noch die Handelsschule. Handelsschule ist heutzutage übrigens total out! Musik wird aber auch weiter gemacht.

Unter ihrem neuen Produzenten Gunther Gabriel  folgte dann der nächste Kracher: “Wenn Du denkst Du denkst, dann denkst Du nur Du denkst“ – in dem Gunther Gabriel ja auch kurz mitsingt und einen totalen Macho mimt, was ihm sicher nicht schwergefallen sein dürfte. In ihrem anderen Leben nimmt sie einen Job bei einer Münchener PR Agentur an, landet aber nebenbei mit “Nacht voll Schatten“ einen weiteren Hit. Wie so oft in ihrer Karriere klaut sie sich einen erfolgreichen Song und macht ihren eigenen Text dazu. “Nacht voll Schatten” ist “Moonlightshadow” von Mike Oldfield und schon “Conny Kramer” war ein “The Band” Titel.

1985 hatte sie keinen Bock mehr auf PR und wurde Heilprakiterin. Inzwischen sind noch noch zwei Kinder und drei (religiöse) Bücher dazu gekommen, aber Musik macht sie immer noch. Jeden Freitag in den Hafenbar…

BoneyM

Sie sind einer der kommerziell erfolgreichsten ACTS der Musikgeschichte und hatten das Disco-Fieberthermometer gaaanz tief im Hintern stecken. „Boney  M.“ -  benannt nach einem Detektiv einer australischen Fernsehserie,  waren 4 Musical Sänger aus der Karibik, die Anfang der 70’er von dem bis dato nicht gerade erfolgsverwöhnten Sänger Frank Farian im Schnellverfahren unter Vertrag genommen wurden. Frank Farian hatte nämlich unter dem Pseudonym „Boney M.“ in Belgien den Überraschungshit „Baby do you wanna bump“ gelandet, und sollte im Fernsehen auftreten. Ein Blick in den Spiegel reichte ihm, um zu sehen, dass er für die Nummer viel zu hässlich war. Deshalb holte er sich hüpfende und tanzende Stimm-Statisten, die dem Projekt auf der Bühne und vor TV-Kameras Leben einhauchten. Die Folge: „Boney M.“ visualisieren die  POP Musik endgültig. Die Band zeigt wie keine vor ihnen: Es ist egal, ob Du singen kannst oder nicht – wichtig ist die Show, die Klamotten und die große Geste!

Und Show und Klamotten konnten die die 4 „Boneys“!!! Den Rest besorgten Frank Farian und seine Mitarbeiter. Der Hit „Belfast“ wurde zum Beispiel von Drafi Deutscher getextet, der damit noch vor “U2″ den Nordirlandkonflikt musikalisch thematisierte. Der Erfolg von Boney M. ist immens. Die ganze Welt ist verrückt nach ihren Hits. „Rivers of Babylon“ stand zum Beispiel  ganze  4 Monate auf  Platz 1 der Deutschen Charts.  Mitten auf dem Höhepunkt des Erfolgs erleidet Frank Farian im Alter von 36 Jahren einen Herzinfarkt, von dem er sich allerdings nach einem Blick aus sein Bankkonto recht schnell wieder erholt.

 1986 lösen sich „Boney M“. auf. Bobby Farell, der immer nur tanzen und niemals singen durfte, wurde immer unleidlicher und gab der Band mit seinem Ausscheiden eigentlich den Todesstoß. Bobby lebt heute in Amsterdam und tourt wie fast alle „Boney M.“ Mitglieder mit einer eigenen Formation durch Discos und Bierzelte. Mit dem Streit um die Namensrechte kann man eine Kleinstadt von Anwälten beschäftigen. Aber egal, wer sich nun alles „Boney M.“ nennen darf oder nicht, bei uns in der Hafenbar sind sie jeden Samstag gern gehörte Gäste bei unserer „Ahoi Sause“ und beim „Kaptains Karaoke“. Besucht aus aktuellem Anlass gerne unseren „Boney M. Karaoke Contest“ bei „Talent Run“ und gewinnt Tickets und Hafenbar T-Shirts.