Jan
20
2010
Künstler des Monats: Christian Anders
Author: Stefan
Christian Anders hat sie nicht mehr alle. Das muss einfach mal ganz klar gesagt werden. Aber, dass bei ihm so ziemlich alle Schrauben locker sind, macht ihn zum vielleicht schillerndsten und schrägsten Schlagersänger im Hafenbar Kosmos. Christian Anders ist übrigens Österreicher. Gab es da nicht schon einmal einen Österreicher, der ziemlich wahnsinnig….egal!
Geboren als Antonio Augusto Schinzel-Tenicolo (mit so einem Namen kann man doch nur irre werden), wurde er in seinen Songs immer von irgendwelchen Mädchen verlassen. Wie im ”Zug nach Nirgendwo” oder in “Geh nicht vorbei“. Das macht natürlich traurig. Und auf Dauer einsam. Deshalb hatte Christian Anders immer viel Zeit für Unsinn. Zum Beispiel gründete er in in München eine Kampfsportschule, oder mit “Die Brut des Bösen“ erschuf er den ersten Karatefilm aus rein deutscher Produktion. Und auch Christian Anders war mal jung und brauchte das Geld, oder wie ist sonst sein Auftritt in dem Sexfilm “Die Todesgöttin des Liebescamps” zu erklären? Irgendwann ließ er dann die Haare wachsen, nannte sich LANOO und siedelte schließlich 1987 in die USA über, wo man ihn esoterisch verstrahlt – im Schneidersitz sitzend – in den Hollywood Hills antreffen konnte. Sechs Jahre später kam er wieder nach Deutschland, wo er sich nackt an ein Gefängnistor in Berlin kettete, weil sein Bruder dort wegen Hehlerei eine kurze Haftstrafe verbüßen musste. Mittlerweile lebt er wieder angekleidet in München. Gab es nicht schon einmal einen wahnsinnigen Österreicher, der von München aus….egal! Wir lieben seine Hits! Jeden Freitag in der Hafenbar.

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Als männliches, heterosexuell orientiertes Kind hat man sich doch immer gefragt, wie kommt BERT, diese Quetschvisage, an die endgeile CINDY? Und die waren ja nicht nur auf der Bühne ein Paar – nein, sondern auch in echt…so richtig verheiratet, mit Kind! Und erfolgreich waren sie auch. Na gut, von diesem desaströsen Auftritt beim Grand Prix 1974 mit “Sommermelodie” mal abgesehen. Da belegten sie für Deutschland den letzten Platz, wie schon viele vor und nach ihnen. Der Gegner in diesem Jahr war aber auch einfach zu strak: ABBA mit “Waterloo”!
