Jan
17
2011
Stammgast des Monats Januar: Dr. Alex
Author: StefanSie war 25 Jahre alt und Biologie-Studentin an der FU hier in Berlin. Und wie bei vielen unserer Stammgäste stand am Anfang unserer verhängnisvollen Beziehung ein Gruppenerlebnis. Marisa und ein paar andere Freunde haben Alex gefragt, ob sie nicht mit in „…diesen Laden in der Chausseestr. kommen möchte…wo freitags immer diese lange Schlange ist?“
Alex wollte und ist uns seit diesem verhängnisvollen Abend verfallen. Das ist 10 Jahre her und im Leben von Alex hat sich seitdem natürlich ziemlich viel ereignet. Sie hat zum Beispiel in Humanbiologie promoviert und heißt jetzt eigentlich Dr. Alex. Ihre Doktorarbeit hat sie über Handmotorik geschrieben, mit einem besonderen Akzent auf dem Unterschied zwischen Rechts – und Linkshändern. Der größte Unterschied zwischen den beiden Gruppen ist, dass beide Lager unterschiedliche Hände benutzen…interessant, oder?
Wir würden uns ja in der Hafenbar eher mal eine Doktorarbeit über Rechts – und Linkstänzer wünschen, aber da konnte uns Dr. Alex leider auch keine neuen Erkenntnisse liefern. Und weil es hier in Berlin offensichtlich zu wenig Links – oder Rechtshänder gibt, musste Dr. Alex irgendwann die Koffer packen und nach Kiel auswandern. Angeblich die heimliche Hauptstadt der Links – und Rechtshänder in Deutschland. Aber von der Partyhauptstadt dann doch weit entfernt, wie Dr. Alex feststellen musste. Kiel hat zwar einen eigenen Hafen, aber keine eigene Hafenbar!? Und deshalb kommt sie immer noch einmal im Monat extra nach Berlin, um bei uns zünftig zu feiern. Am liebsten tanzt sie zum „Teufel und dem jungen Mann“ von Paola. Ihr Lieblings DJ ist der LIEBESSPIELER und sie schätzt es sehr, dass es bei uns nicht so „…Schicki Micki“ zugeht. Die Leute sind „…einfach so Queerbeet – das macht für mich den besonderen Reiz der Hafenbar aus!“ sagt Dr. Alex.
Aber diesen ganzen Handmotorik-Kram konnte sie in Kiel nicht wirklich vertiefen und hat deshalb umgesattelt auf Infusionstechnik. Und in dem Bereich kann man bei uns ja auch hervorragende Studien betreiben. Ein Blick an unsere Bar reicht da völlig aus.

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